An jedem Ort.


Deutsches Museum


Das Deutsche Museum von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik (meist nur Deutsches Museum genannt) in München ist nach Ausstellungsfläche eines der größten Wissenschafts- und Technikmuseen der Welt. Es betreibt als Anstalt des öffentlichen Rechts neben dem Stammhaus auf der Münchner Museumsinsel vier Außenstellen in Bonn (Deutsches Museum Bonn), München (Verkehrszentrum), Nürnberg (Deutsches Museum Nürnberg – Das Zukunftsmuseum) und Oberschleißheim (Flugwerft Schleißheim). Erklärtes Ziel ist es, dem interessierten Laien in verständlicher Weise naturwissenschaftliche und technische Erkenntnisse möglichst lebendig nahezubringen. Dazu zeigt es die geschichtliche Entwicklung der Naturwissenschaften und der Technik sowie deren Bedeutung für die technische und die gesellschaftliche Entwicklung anhand ausgewählter Beispiele.


Das Deutsche Museum ist eines der acht Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft, die sich als Forschungseinrichtungen zu Erdgeschichte und Artenvielfalt, zur Kultur- und Technikgeschichte verstehen. Das dem Deutschen Museum angegliederte Forschungsinstitut, welches sich mit Technik- und Wissenschaftsgeschichte sowie -kommunikation beschäftigt, arbeitet mit der Ludwig-Maximilians-Universität sowie der Technischen Universität München zusammen und ist unter anderem am Exzellenzcluster Munich Center for Quantum Science and Technology beteiligt. Das Deutsche Museum betreibt eine Spezialbibliothek für die Geschichte der Naturwissenschaften und Technik, die seit 2016 gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft die Subdisziplin Geschichte der Technik, Naturwissenschaften und Umwelt innerhalb des Fachinformationsdienstes Geschichtswissenschaft betreut. Das nach dem Schulreformer Georg Kerschensteiner benannte Kerschensteiner-Kolleg veranstaltet Fortbildungskurse für Lehrer und Studierende.


Alte Pinakothek


Die Alte Pinakothek (von altgriechisch πινακοθήκη pinakothḗkē, deutsch ‚Saal, wo man Gemälde aufbewahrt‘) ist ein 1836 eröffnetes Kunstmuseum der Bayerischen Staatsgemäldesammlungen im Kunstareal München. Sie stellt unter anderem Gemälde von Malern des Mittelalters bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts aus und ist eine der bedeutendsten Galerien der Welt. Das Gebäude wurde 1826–1836 von Leo von Klenze als modernster Museumsbau des 19. Jahrhunderts errichtet, im Zweiten Weltkrieg beschädigt und 1952–1957 von Hans Döllgast in veränderter Form wiederhergestellt.


Gegenüber der Alten Pinakothek befindet sich die Neue Pinakothek mit Werken des späten 18., des gesamten 19. und des beginnenden 20. Jahrhunderts. Neben der Pinakothek der Moderne und dem Museum Brandhorst mit Werken des 20. und 21. Jahrhunderts sowie dem Türkentor und weiteren Einrichtungen bilden sie zusammen das Kunstareal.


Glyptothek


Die Glyptothek (Kunstareal München ist ein unter Ludwig I. errichtetes Museum für die Sammlung antiker Skulpturen und wurde von 1816 bis 1830 nach Plänen Leo von Klenzes am Königsplatz in München errichtet. Der Name Glyptothek (altgriechisch Γλυπτοθήκη glyptothḗkē, deutsch ‚Saal, wo man Skulpturen aufbewahrt‘) ist ein aus altgriechisch γλύφειν glýphein, deutsch ‚meißeln‘, und altgriechisch θήκη thḗkē, deutsch ‚Aufbewahrungsort oder -behältnis‘ zusammengesetztes Kunstwort.


Nur ein Teil der Sammlung stammt aus dem alten Besitz der Wittelsbacher, ein Großteil geht auf die Sammelaktivität Ludwigs I. zurück. Hauptwerke der Sammlung sind vor allem der Barberinische Faun, die sogenannte Trunkene Alte, der Knabe mit der Gans, die Eirene mit dem Ploutosknaben und die 1813 erworbenen wertvollen Giebelfiguren vom Aphaia-Tempel in Ägina, die so genannten Ägineten, sowie zwei der Kouroi, der Münchner Kouros und der Kouros von Tenea.


Das Pendant zur Glyptothek sind die ehemals als Museum antiker Kleinkunst bezeichneten Staatlichen Antikensammlungen. Sie liegen auf der Südseite des Königsplatzes gegenüber der Glyptothek und beherbergen antike Gebrauchs- sowie Kunstobjekte in der Form von Tongefäßen, Statuetten aus Ton und Bronze, Goldschmuck, Glas, Gemmen etc.


Lenbachhaus


Die Städtische Galerie im Lenbachhaus (eigene Schreibweise: Städtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau München) ist ein Kunstmuseum der bayerischen Landeshauptstadt München. Es ist in der denkmalgeschützten Villa des „Malerfürsten“ Franz von Lenbach in der Luisenstraße 33 im Kunstareal München (Maxvorstadt) untergebracht. Die Villa wurde zwischen 1887 und 1891 nach Plänen von Gabriel von Seidl erbaut und 1927 bis 1929 durch Hans Grässel sowie 1969 bis 1972 durch Heinrich Volbehr und Rudolf Thönessen erweitert.


Die Eröffnung erfolgte 1929. Von 2009 bis zur Wiedereröffnung am 8. Mai 2013 wurde das Lenbachhaus generalsaniert und um einen Erweiterungsbau des Architekturbüros Foster + Partners ergänzt. Einige Räume des repräsentativen Wohnbereichs Lenbachs wurden im Originalzustand erhalten und können im Rahmen eines Ausstellungsbesuchs besichtigt werden.


Seit 1994 gehört zum Museum der Kunstbau, ein unterirdischer Ausstellungsraum oberhalb des U-Bahnhofs Königsplatz, in dem wechselnde Sonderausstellungen gezeigt werden.


Direktor des Museums ist Matthias Mühling. Er übernahm das Amt zum Jahreswechsel 2013/14.[2] Zuvor wurde das Museum u. a. von Hans Konrad Röthel (1956–1971), Erika Hanfstaengl (1971/72 kommissarisch), Michael Petzet (1972–1974), Armin Zweite (1974–1990) und Helmut Friedel (1990–2013) geleitet.


Die Städtische Galerie im Lenbachhaus ist Teil des Kunstareals München in der Maxvorstadt. Hier können 18 Museen und Ausstellungshäuser sowie ungefähr 40 Galerien und sechs Hochschulen fußläufig erreicht werden.


Das Museum gehört der MuSeenLandschaft Expressionismus an, zusammen mit dem Museum der Phantasie („Buchheim-Museum“) in Bernried am Starnberger See, dem Franz Marc Museum in Kochel am See, dem Museum Penzberg sowie dem Schloßmuseum Murnau.


Staatliche Antikesammlung


Die Staatlichen Antikensammlungen in München sind eine der größten Antikensammlungen in Deutschland insbesondere für griechische, etruskische und römische Kunst. Sie befinden sich im ehemaligen Kunstausstellungsgebäude auf der Südseite des Königsplatzes. Das Pendant zu den Staatlichen Antikensammlungen ist die Glyptothek. Sie liegt auf der Nordseite des Königsplatzes gegenüber den Staatlichen Antikensammlungen und beherbergt antike Skulpturen.


Stadtmuseum


Das Münchner Stadtmuseum ist ein kultur- und zeitgeschichtliches Museum der bayerischen Landeshauptstadt München. Es wurde am 29. Juli 1888 vom damaligen Stadtarchivar Ernst von Destouches begründet.


Es versteht sich als das materielle Gedächtnis der Stadt München. Seine vielfältigen Sammlungen bezeugen das historische sowie gegenwärtige Selbstverständnis der Stadt München. In den Sonder- und Dauerausstellungen werden hauptsächlich Objekte aus den eigenen Sammlungen gezeigt.


Das Museum befindet sich am St.-Jakobs-Platz in der Münchner Altstadt und ist in einem stetig gewachsenen Gebäudekomplex untergebracht.


Seit Anfang 2024 ist das Stadtmuseum für sieben Jahre zur Generalsanierung geschlossen. Bis 18. April 2027 findet im historischen Zeughaus des Münchner Stadtmuseums eine Interimsausstellung statt. Zudem nutzt das Museum die Zeit der Schließung, um wie in einem Labor neue Formen auszuprobieren, die Öffentlichkeit zu erreichen. Im Juni 2026 werden Räume im Münchner Viehhof bespielt, um mit der Nachbarschaft Geschichte und Kultur des Schlachthofviertels zu erforschen.


Dallmayr


Dallmayr ist ein um 1700 gegründetes, deutsches Delikatessenhaus und eine der bekanntesten deutschen Kaffeemarken. Dachgesellschaft des Familienunternehmens ist die Alois Dallmayr KG; deren hundertprozentige Tochtergesellschaft die Alois Dallmayr Kaffee oHG.


Es gliedert sich in die Geschäftsbereiche Delikatessen und Gastronomie, zu dem auch das Stammhaus in München zählt, das jährlich rund 2,8 Millionen Besucher hat, Party & Catering, Kaffee & Tee und Vending & Office (Getränke- und Snackautomaten).


Augustiner


Die Augustiner-Bräu Wagner KG ist die älteste noch bestehende Brauerei in München. Augustiner-Bräu ist gleichzeitig der Markenname der dort produzierten Biere.


Das Augustiner Stammhaus in seiner heutigen Form wurde von 1896 bis 1897 komplett umgebaut. Verantwortlich hierfür: der berühmte Münchner Architekt Emanuel von Seidl. Auch wenn seitdem über ein Jahrhundert vergangen ist, so kann man noch heute sein Werk bestaunen.


Der gesamte Gebäudekomplex an der Neuhauser Straße bestand damals nur aus der Brauerei und einer klassischen Bierhalle, sprich Schwemme. Während Restaurants in Paris bereits zur Napoleonischen Zeit angesagt waren, kamen diese neuen gehobenen Gaststätten in München erst zum Ende der 1880er-Jahre auf. Man warb sogar in Zeitungsannoncen dafür. Geschuldet war dies dem Beginn der Industrialisierung und dem wachsenden Wohlstand des Bürgertums.


Ein Spiegelbild dieser neuen Epoche der Gastronomie ist nach wie vor das Augustiner Stammhaus. Emanuel von Seidl schuf ein architektonisches Kleinod, welches noch heute den Gast in seinen Bann zieht.


Hugendubel


Die Heinrich Hugendubel GmbH & Co. KG ist ein 1893 von Heinrich Karl Gustav Hugendubel in München gegründeter Buchhandelsfilialist. Das Unternehmen ist eines der größten inhabergeführten Unternehmen im deutschen Buchhandel und betreibt aus der Firmenzentrale in München heraus deutschlandweit Filialen. Es wird in fünfter Generation geleitet.


Das Unternehmen betreibt Filialbuchhandel und die größte deutsche Buchcommunity lovelybooks.de.


Für weitere Tipps und Anregungen wenden Sie sich bitte an Andreas Wirth. Die E-Mailadresse entnehmen Sie aus der Fusszeile meiner Homepage.